Hyaluronsäureinjektionen
Hyaluronsäureinjektionen werden in der Orthopädie vor allem zur Behandlung von Arthrose eingesetzt, um die Gelenkflüssigkeit zu verbessern und Schmerzen zu lindern.
Bild: iStock by Henadzi Pechan
Sie sind besonders nützlich bei Gelenken wie Knie und Hüfte, wenn die natürliche Hyaluronsäure im Gelenk vermindert ist und die Beweglichkeit eingeschränkt ist.
“Bioprothese” Hyaluronsäure:
Für den Fall, dass die Arthrose nicht schon so weit fortgeschritten ist, dass der gesamte Gelenkknorpel bis auf den Knochen abgerieben ist, gibt es seit einigen Jahren die Möglichkeit, durch das Einbringen von Hyaluronsäure direkt in das Gelenk diesen Prozess aufzuhalten, bzw. teilweise umzukehren.
Der Wirkstoff verteilt sich im gesamten Gelenk zwischen den Knorpelflächen und erfüllt dort folgende Funktionen:
- Qualitätsverbesserung des Gelenkknorpels
- Gleitmittelfunktion
- Flüssiger Gelenkpuffer
- Die Hyaluronsäure wird deshalb auch Bioprothese genannt.
- Im Regelfall wird pro Behandlung eine Serie von 5 Injektionen Hyaluronsäure durchgeführt und damit eine nachhaltige Verbesserung der Gelenkfunktion erreicht.
Wir beraten Sie gern über den sinnvollen Einsatz der Hyaluronsäure bei Ihrer Erkrankung. Ihre Ansprechpartner hierfür in unserem MVZ sind Dr. med Arnold Hennes, Dr. med Matthias Becker und Dr. med Jörg Hammer.
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